

Als eine der ersten Unis in Deutschland hat die Bielefelder
auf eine "Konsekutive Studienstruktur" umgestellt,
also auf ein "gestuftes Studium". Das heißt:
Erst kommt das Bachelorstudium, und danach bei
Bedarf das Masterstudium. Direkt im Anschluss an
das Bachelorstudium kann das Masterstudium erfolgen,
muss es aber nicht. Bachelorabsolventinnen
und -absolventen steht auch die spätere Rückkehr
in ein Masterprogramm offen.
Auch der Weg zur Promotion ist flexibel: Neben
dem Weg über Bachelor und Master besteht auch
die Möglichkeit, direkt nach dem Bachelorabschluss
eine Promotion zu beginnen. Doch schon mit dem
Bachelor hat man einen berufsqualifizierenden Abschluss
und kann berufstätig werden – allerdings
noch nicht als Lehrerin oder Lehrer in einer Schule,
denn dafür wird immer der Abschluss eines Master
of Education (M. Ed.) vorausgesetzt.
Die Struktur des Studiums an der Uni Bielefeld erlaubt eine größtmögliche Flexibilität. Die Entscheidung zur späteren beruflichen Ausrichtung kann während des Studiums überdacht und gegebenenfalls geändert werden. Dabei gilt jedoch: Je später im Studienverlauf eine Entscheidung geändert wird, desto wahrscheinlicher ergibt sich durch den Wechsel eine zeitlichen Verzögerung. Das gilt besonders bei der Entscheidung für oder gegen das Berufsziel Lehramt.
Wer sich also zu Beginn des Studiums noch nicht sicher in seiner Berufswahl ist und eventuelle Verzögerungen im Studienverlauf vermeiden möchte, sollte unbedingt und möglichst frühzeitig eines der vielen Studienberatungsangebote der Uni Bielefeld nutzen.
Studienbegleitende Prüfungen zu jedem Modul sorgen dafür, dass Du Prüfungselemente wie Hausarbeiten, mündliche Prüfungen oder Klausuren vom ersten Tag des Studiums an üben kannst. An die Stelle von Abschlussprüfungen treten benotete Einzelleistungen als laufender Gradmesser Deines individuellen Leistungsstands. Alle benoteten Einzelleistungen - die Bachelor- und die Masterarbeit eingeschlossen - fließen in die Endnote ein.
Jede aktive Teilnahme an einer Lehrveranstaltung beschert den Studierenden Leistungspunkte (Credit Points). Für jedes Modul ist die Anzahl der Leistungspunkte festgelegt. Sie richtet sich nach dem Arbeitsaufwand, der damit verbunden ist. Die Abschlussarbeit dient schließlich dem Beweis, dass Du im Studium nicht nur Veranstaltungen besucht hast, sondern in der Lage bist, eigenständig und zusammenhängend in Deinem Fachgebiet zu arbeiten.
Wenn Du nach sechs Semestern in die Berufswelt einsteigen willst, hast Du mit dem Bachelorabschluss gute Chancen. Für alle, die nach einer Berufsphase wieder zurückkehren möchten oder gleich an der Universität bleiben wollen, bietet sich der viersemestrige Masterstudiengang an. Besonders interessant: Vielfach kann der Bachelorabschluss eines Faches mit dem Masterstudium eines anderen Fachgebietes verbunden werden (zum Beispiel Informatik und Kognitionswissenschaft, Psychologie und Linguistik oder Physik und Biologie).
Das Studienmodell sieht im Bachelor verschiedene Studiengangstypen vor. Gewählt werden kann im fachwissenschaftlichen Studium entweder ein 1-Fach Bachelor, ein Kombi-Bachelor mit einem Nebenfach oder ein Kombi-Bachelor mit zwei Kleinen Nebenfächern. Für die Lehramtsausbildung muss der Kombi-Bachelor für das Lehramt gewählt werden, denn anders als früher ist die Lehrerausbildung nicht in einem abgekapselten Studiengangssystem organisiert, sondern die Ausbildung für unterschiedliche, akademische Tätigkeitsfelder ist in einem einheitlichen System zusammengeführt. Willst du Lehrer oder Lehrerin werden, absolvierst du ein Bachelorstudium und schließt den Master of Education an.
Hier muss man sich dann für eine der vier Schulformen (Gymnasium und Gesamtschule (GymGe) | Haupt-/ Real-/Gesamtschule (HRGe) | Grundschule (G) | Grundschule (G) mit integrierter Sonderpädagogik) entscheiden.






