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Universität Bielefeld
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Exzellente Lehre / Exzellenzinitiative

Der Wettbewerb Exzellente Lehre wurde durch den Stiftverband für die deutsche Wissenschaft in Kooperation mit der Kultusministerkonferenz initiiert. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, die besten Zukunftsstrategien für Lehre und Studium zu finden. Gesucht wurden strategische Konzepte, in denen die Hochschulen auf der Grundlage ihres Selbstverständnisses und ihrer bisherigen Leistungen in der Lehre ihre Ziele für Studium und Lehre definieren. Sie sollten darlegen, wie sie ihre Attraktivität als Ausbildungsstätte – insbesondere für grundständige Studiengänge – maßgeblich steigern wollen.

Die Uni Bielefeld gehört mit ihrem Konzept "Wege zu einer neuen Lehr- und Studienkultur" zu den Siegern, ist damit die Nummer 3 in Nordrhein Westfalen und durfte sich über eine Förderung in Höhe von 1 Millionen Euro freuen.

Das Konzept greift Ideen auf, die Professorinnen und Professoren gemeinsam mit Studierenden im Auftrag des Rektorats entwickelt haben, um Studiengänge und Lehrqualität nach der formalen Umstellung der Studienstruktur verstärkt qualitativ-inhaltlich weiter zu entwickeln. Außerdem orientiert sich das Konzept an den Leitlinien des Rektorats zur Studienstrukturreform, den Ergebnissen der universitätsinternen Projektgruppen zur Sicherung der Qualität und der Weiterentwicklung sowie den Überlegungen studentischer Arbeitsgruppen der Universität Bielefeld. "Wege zu einer neuen Lehr- und Studienkultur" stellt das aktive Studieren vor allem auch in Arbeitsphasen jenseits von Lehrveranstaltungen ins Zentrum.

Vier miteinander verbundene Teilprojekte tragen zur Umsetzung dieser neuen Studien- und Lehrkultur bei:

Zeit für Lehre unterstützt Lehrende bei der Entwicklung kompetenzorientierter Module und studierendenzentrierter Lehrformate.

Forschungsnah Lehren Lernen qualifiziert Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler auf der Basis ihrer eigenen Forschungserfahrung für Lehre.

Peer Learning und Peer Tutoring qualifiziert studentische Peer-Tutorinnen und -Tutoren zu Expertinnen bzw. Experten kooperativen Lernens und Arbeitens und unterstützt sie beim Aufbau eines Netzwerks studentischer Lernprojekte.

Internationale Kooperation: Expertinnen und Experten für Lehren und Lernen aus den USA und aus Skandinavien werden nach Bielefeld kommen und die Projekte durch ihre Mitarbeit unterstützen.

Was das für die Studenten konkret bedeutet ist schnell auf den Punkt gebracht: Im Fokus des Ganzen steht die Optimierung der Lehre an der Universität Bielefeld. Und davon profitieren vor allen Dingen Studenten und junge Nachwuchswissenschaftler der Uni.

Doch das ist nicht das einzig Exzellente, in dem die Uni Bielefeld mit guten Ideen und präziser Umsetzung glänzt. Die Exzellenz Initiative ist ein weiterer Wettbewerb, in welchem die Uni Bielefeld überzeugen konnte. Seit 2007 werden an der Universität Bielefeld ein Exzellenzcluster zum Thema "Mensch-Maschine-Kommunikation" (CITEC) sowie eine Graduiertenschule für Soziologie und Geschichtswissenschaft (BGHS) gefördert. Das Cluster für fünf Jahre mit 6,5 Millionen Euro jährlich, die Graduiertenschule mit mehr als einer Million Euro. Mit diesen beiden Einrichtungen gehört die Universität Bielefeld in diesem renommiertesten und finanzstärksten Förderprogramm nach den ersten beiden Runden (2006 und 2007) zu den erfolgreichen Universitäten – in Nordrhein-Westfalen ist sie die Nummer 3. Doch auch an der aktuellen Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder beteiligt sich die Uni erfolgreich mit einem weiteren Exzellenzcluster "Communicating comparisons. From the onset of modernity to world society". Eine Enscheidung ob dieses Cluster zu den endgültigen Gewinnern zählt gibt es im Juni 2012. Hier kommt ihr zur Seite der Universität. ⇒ Exzellenz Initiative


 

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